"Mit Szenen aus dem Monumentalfilm "Gladiator" hatte Trainer Josep Guardiola die Spieler des Champions-League- Siegers FC Barcelona auf das Finale gegen Manchester eingestimmt. Wie die spanische Presse berichtete, hatte der Coach das Aufwärmtraining vor dem Anpfiff des Endspiels verkürzt, um den Spielern ein Video vorzuführen. Während die United-Spieler sich auf dem Rasen in Rom warmliefen, bekamen die Barça-Profis Szenen aus dem - mit fünf Oscars ausgezeichneten - Film von Ridley Scott zu sehen. In die Filmszenen waren auf dem Video Aufnahmen von Glanztaten Barças eingeschnitten. Zu der siebenminütigen Montage erklang Musik aus der Oper "Turandot" von Giacomo Puccini. "Guardiola motivierte seine Spieler, ohne ein einziges Wort zu sagen", berichtete die Zeitung "El País". Die Vorführung des Videos in dem abgedunkelten Kabinenraum habe einen solchen Eindruck gemacht, dass einigen Profis Tränen in die Augen getreten seien."
(Einen sehr schönen Artikel zum CL-Finale in der ewigen Stadt gibt es in der ebenfalls in der FAZ von Roland Zorn - sicher der Sportjournalist mit einem der tollsten Namen. Wie es Catherine Zeta-Bohlen in der Triumph-Nacht erging? Nun ja, sie soll sich jedem, der sich auch nur im Geringsten als Barca-Fan zu erkennen gab, an den Hals geschmissen haben und wird hoffentlich demnächst in einem "Südligenbericht" darüber berichten ...)


